Stargate

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Ein Stargate ermöglicht die Reise zu entfernten Planeten im Universum. Die Stargates wurden von den Antikern vor Tausenden von Jahren erfunden und auf Hunderten von Planeten, die sie bevölkerten, installiert.

Geschichte

Notizen: Die Erfindung der Stargates
Das Stargate war eine Idee, die die Alteraner, welche sich später in unserer Galaxie Antiker nannten, aus der jetzigen Ori-Galaxie mitbrachten, als sie von dort vor den fanatischen Ori flohen. Bekannt ist, dass der Alteraner Amelius die Idee für ein Stargate in einem Notizbuch skizziert hat. Trotzdem besitzen die Ori mindestens ein Stargate, mit dem sie in die Milchstraße gelangen konnten. Nachdem die Antiker in unsere Galaxis flohen, bauten sie dort eine Flotte von Raumschiffen zweier Art: Eine Flotte hatte die Aufgabe Stargates auf bewohnbaren Welten zu errichten. Die zweite Flotte, die später losgeschickt wurde, hatte die Aufgabe die anderen Raumschiffe zu verfolgen und deren Resultate zu begutachten. Bisher ist lediglich ein Vorhutschiff bekannt, das zur ersten Klasse gehört. Ein Raumschiff der zweiten Klasse, die Destiny, wurde 2009 von einer Gruppe von Menschen betreten, die gezwungenermaßen dort landeten. Seit dem leben sie auf dem Raumschiff und lernen immer mehr es zu kontrollieren.

Technik

Die Grundlage für die Stargate-Technik bildet die Wurmlochtheorie. Dabei erzeugt das Stargate ein Wurmloch zwischen zwei Toren. Zum Transport von Materie wird diese nach dem Passieren des Ereignishorizonts aufgelöst, aufgereiht durch das Wurmloch geschickt und am Empfangsort wieder zusammengesetzt.

Technische Daten

  • Maximale Öffnungszeit: unter normalen Bedingungen 38:34:12 min
  • Minimale Öffnungszeit: etwa 3,5 Mikrosekunden (Rodney McKay)
  • Transportrichtung: Materie kann das Tor nur jeweils vom Anwahltor zum Empfangstor passieren. Energiewellen können das Tor auch in der entgegengesetzten Richtung passieren. Bekannt ist dies bei Funkwellen und einigen anderen Energiewellen.
  • Transportgeschwindigkeit: Die durchschnittliche Reisezeit innerhalb einer Galaxie beträgt laut Samantha Carter 0,3 Sekunden
    Bei der zweiten Mission nach Abdyos von der Erde aus betrug diese Zeit jedoch ganze 5 Sekunden, da kein DHD zur Verfügung stand und die planetare Verschiebung der Jahrhunderte kompensiert werden musste.
    Der Transport des Elementes HU-2340 (Maclarium in einem MALP von der Erde zum Zentralstern von K'Tau soll laut Display etwa 10 Sekunden gedauert haben.
  • Sicherheitssystem: Das Empfangsgate hat einen Puffer, in dem die letzte Übertragung zur Sicherheit gespeichert ist. Dieser Puffer kann mit einem DHD innerhalb einer gewissen Frist benutzt werden, um bei einem Fehler die letzte empfangene Materie zu rematerialisieren. Wird das Objekt materialisiert, wird es im Speicher gelöscht. Vor jeder Wurmlochetablierung, egal ob eingehend oder ausgehend, wird der Speicherpuffer gelöscht, um die versehentliche Vermischung mehrerer Materiesignaturen zu verhindern.
  • Abmessungen und Gewicht: Das Stargate wiegt laut Samantha Carter "ca. 32.000 kg" Es besteht aus Naquadah, hat einen Durchmesser von 6,70 m , der Innendurchmesser beträgt ca. 5 m.
  • Die Tore, die die Destiny anwählt, stehen größtenteils alle auf Sockeln, ähnlich den Stargates in der Milchstraße.

Aktivierung

Zur Aktivierung eines Tores muss die Adresse des Zielortes sowie das Symbol des Ausgangsortes angewählt werden. Normale Adressen bestehen aus sieben Symbolen. Hierbei repräsentieren die ersten 6 Symbole 6 Punkte im Weltraum, die, wenn durch Geraden verbunden, einen Punkt in ihrer Mitte markieren. Das 7. Symbol repräsentiert den Ausgangspunkt. Von hier zum Mittelpunkt zwischen den 6 anderen Punkten wird ein Wurmloch etabliert.

Die einzigen bekannten Planeten, für die von der Erde aus 8 Chevrons benötigt wurden, sind Othala (Ida Galaxie) und Atlantis (Pegasus Galaxie). Die zusätzlichen Chevrons sind nötig, weil sich diese Stargates in einer anderen Galaxie, und damit in einem anderen Stargatenetzwerk befinden - vergleichbar mit einer Vorwahl. Von einem Stargate in der Pegasus-Galaxie lässt sich z.B. Atlantis ganz normal mit den 7 Chevrons anwählen. Das neunte Chevron des Stargates ist zum Anwählen eines Forschungsschiffes der Antiker, der Destiny, die sich irgendwo im Universum befindet und zum Erkunden dessen gebaut wurde.

Die Symbole werden durch das Einrasten der Chevrons angewählt. Sind alle Symbole eingegeben, wird eine Verbindung zum Zieltor eingerichtet, sofern die eingegebene Adresse existiert und das dortige Tor nicht vergraben oder in anderer Form vom Etablieren eines Wurmloches abgehalten wird. Das Stargate muss komplett angewählt werden, um ein Anwählen von außen zu verhindern. Bei der Aktivierung des Stargates wird es in kälteren Regionen sehr warm. Das hält allerdings nur kurz an.

Anwählen

DHD

Ein DHD in der Milchstraße
Die Antiker installierten zu diesem Zweck das so genannte Dial Home Device (DHD). DHDs haben eine Höhe von einem Meter und bestehen aus einer Säule und einer runden Auflage von einem Meter Durchmesser, die nach oben gewölbt ist und in der Mitte eine Halbkugel trägt. Das Kopfstück ist in einem 35 - 45 Grad Winkel geneigt und zeigt 38 Symbole, die in zwei Kreisen mit jeweils 19 Stück angeordnet sind. Die große rote Kuppel in der Mitte des Kopfstücks wird benutzt, um das Stargate zu aktivieren. Das DHD übernimmt auch die Energieversorgung des Stargates und enthält die Sicherheitsprotokolle für Stargatereisen. Ein Stargate ohne DHD oder andere Energiequelle hat in der Regel genug Energie für ein weiteres Wurmloch; dafür muss dann aber manuell gewählt werden.

Anwahlcomputer

Da das Stargate-Center kein DHD besitzt, wird das Stargates über einen Anwahlcomputer gesteuert. Dieser Computer und sein Programm, die immer noch verbessert werden, wurden im Laufe von 15 Jahren entwickelt. Die Nachteile des Anwahlcomputers sind unter anderem ein um 10 % höherer Energieverbrauch des Tores und ein langsamerer Anwahlvorgang. Selbst nach 5 Jahren im Einsatz ignorierte das Anwahlprogramm noch 220 der 400 möglichen Rückmeldungen des Tores. Auch Atlantis nutzt einen Anwahlcomputer, der allerdings nicht die Mängel des Erdcomputers aufweist.

Fernbedienung

Alternativ dazu gibt es bei einigen Völkern bzw. in der Zukunft die Möglichkeit, mit einem Handgerät oder (scheinbar) ganz ohne weiteres Hilfsmittel ein Wurmloch zu etablieren. Auch Ba'al ist in der Lage, ein Stargate durch einen Art Mini-DHD anzusteuern und mit Energie zu versorgen.

Die Besatzung des Antiker-Raumschiffes Destiny verfügt über Stargate-Fernbedienungen für die Anwahl eines Stargates. Dafür kann in dem Gerät direkt eine komplette Toradresse aus einer Liste ausgewählt werden und man muss die Symbole nicht einzeln eingeben. Da viele Stargates in weit entfernten Galaxien über kein DHD verfügen, ist dies zudem die einzige Anwahlmöglichkeit. Ob die Fernbedienungen auch die Energieversorgung übernehmen ist unbekannt, aber unwahrscheinlich.

Manuelle Anwahl

Neben den erwähnten Möglichkeiten gibt es noch die Variante, das Stargate manuell anzuwählen, d.h. die Chevrons per Hand durch Drehen des Stargateringe einzurasten. Hierbei muss allerdings eine Energiequelle an das Stargate angeschlossen sein, um die nötige Energie zum Etablieren eines Wurmloches zu liefern. Außerdem funktioniert dies nur bei den Stargates in der Milchstraße und nicht bei Stargates in der Pegasus-Galaxie.

Ein weiteres Problem hierbei ist, dass ein defektes DHD die manuelle Anwahl blockieren kann.

Funktion

Kawoosh bei der Aktivierung des irdischen Stargates
Sobald ein zweites Stargate auf einem anderen Planeten angewählt ist, öffnet sich das Stargate mit einer leuchtenden Fontäne (Vortex), welche Samantha Carter als Kawoosh bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Plasma, welches alles verdampft, was es berührt. Danach ist eine in der Mitte leuchtende, blaue Oberfläche zu sehen, die an einen bewegten Wasserspiegel erinnert, und die als Ereignishorizont bezeichnet wird. Wird ein Handgerät oder gar kein Hilfsmittel benutzt, entsteht auch kein Vortex.

Sobald zwischen Ausgangs- und Zieltor eine Verbindung hergestellt ist, kann man durch das Stargate hindurchgehen. Die Reise ist ziemlich unangenehm, es ist sehr kalt und man verspürt den Drang einzuatmen. Durchschreitet ein Objekt oder ein Lebewesen das Tor, so wird es in seine molekularen Bestandteile zerlegt, durch ein Wurmloch geschickt und am anderen Ende wieder zusammengesetzt.

Das System der Stargates ist so konzipiert, dass jedem Planeten eine Adresse zugeordnet wird. Deshalb kann nicht mehr als ein Wurmloch zur gleichen Zeit von oder zu einem Planeten geöffnet werden. Durch eine Manipulation des Anwahlgerätes, entwickelt von Ba'al bzw. Nerus, ist es allerdings möglich, alle Sternentore auf einmal anzuwählen. Da dieses Verfahren nur eingesetzt wurde, um eine Energiewelle zu übertragen, ist unklar was passiert, wenn dabei Materie übertragen wird bzw. ob dies überhaupt möglich ist.

Transportrichtung

Da der Energiebedarf zum Aufbau eines Wurmloches extrem hoch ist und die Stabilität eines Wurmloches mit der Größe abnimmt, benutzt das Stargate nur ein Mini-Wurmloch. Daher müssen die Transportobjekte vor dem Transport in ihre Moleküle und Atome zerlegt werden und anschließend als geladener Materiestrom übertragen werden. Dieser Materiestrom ist sogar in der Lage mit Objekten zwischen den verbundenen Stargate zu interagieren.

Wohl um Probleme während des Transports zu vermeiden ist keine Zwei-Wege-Übertragung möglich, da es sonst möglicherweise zur Vermischung der Ströme kommen könnte. Das Mini-Wurmloch ist sehr wohl in der Lage, wie ein echtes Wurmloch Übertragungen in beide Richtungen zu ermöglichen, daher kann manche Energieform das Stargate auch in Gegenrichtung passieren.

  • Funkwellen und die Datenübertragung eines MALP funktionieren entgegen der Transportrichtung.
  • Gravitation eines Schwarzen Lochs kann ein Stargate auch entgegen der Transportrichtung passieren.
  • Die Energieübertragung einer Wasserlebensform funktioniert entgegen der Transportrichtung.
  • Gammastrahlung von einer Atombombenexplosion kann ein Stargate entgegen der Transportrichtung passieren.
  • Ebenso kann sich eine Energielebensform entgegen der Transportrichtung durch ein Stargate bewegen.

Es gibt eine Begebenheit, die die Problematik der Transportrichtung gut erkennen lässt. Als das SGC das ehemals verschüttete und nun flach liegende Stargate auf Edora anwählt und ein MALP hindurch schickt, fällt das MALP nach wenigen Sekunden wieder rückwärts in das offene Stargate. Dabei bricht die Funkverbindung ab, aber das MALP rematerialisiert sich nicht im irdischen Stargate.

Sicherheitssysteme

  • Wenn Materie durch das Tor kommt, wird diese in Kristallen zwischengespeichert, bis das komplette Muster angekommen ist. Erst danach wird das Objekt rematerialisiert.
    • Falls die Übertragung abrupt abbricht (z.B. durch Zerstörung des Start-Tores) bevor die Übertragung komplett ist, bleibt das Objekt vorübergehend im Speicher. Dieses Speicher-Muster kann mithilfe eines DHD manuell rematerialisiert werden. Dafür muss man den Hauptsteuerkristall entfernen und den orangenen Knopf in der Mitte drücken.
  • Daneben gibt es noch ein Sicherheitssystem, welches verhindert, dass eine Wurmlochverbindung abgebrochen wird, solange ein Objekt in den Ereignishorizont ragt.
    • Hält eine Person beispielsweise einen Arm in den Ereignishorizont, bleibt das Wurmloch solange offen, bis die maximale Öffnungszeit erreicht wurde.
    • Allerdings ist diese Schutzmaßnahme begrenzt. Wenn die maximale Öffnungszeit von 38 Minuten erreicht ist, wird eine Wurmlochverbindung auch dann abgebrochen, wenn ein Objekt nicht vollständig übertragen wurde. So schließt sich das Stargate in einen alternativen SGC, während gerade ein Jaffa den Ereignishorizont passiert hat. Dabei wird die Stabwaffe, welche nicht vollständig dematerialisiert wurde, in zwei Stücke geteilt.
    • Diese Sicherungsmaßnahme kann auch manuell überbrückt werden, sodass der Ereignishorizont ein Objekt in zwei Teil zerlegen kann, sofern etwas hinein ragt. Dies wird genutzt um den Goa’uld im Kopf von Kawalsky zu töten.
  • Es gibt ein Sicherheitssystem, das dafür sorgt, dass sich kein Wurmloch etabliert, falls dieses durch eine Sonne führen würde. Das Wahlsystem der Erde kann jedoch diesen Schutzmechanismus umgehen.

Schutzsysteme

Bei einigen Stargates wurde zum Schutz gegen eindringende Gefahren ein Stargateschutz montiert. Üblicherweise sind dies entweder eine mechanische Iris oder ein Stargateschild.

Neben einer Schutzhardware, kann das Stargate auch über die Software geschützt werden:

  • Anubis modifizierte das Stargate auf dem Planeten P3X-584 derart, dass es ankommende organische Materie und Lebensformen blockierte und die im Musterpuffer gespeicherte Materie automatisch auf ein anderes, willkürlich festgelegtes Stargate weiterleitete. Nur mit dem richtigen Zugangscode konnte SG-1 diesen Planeten betreten. Auf anorganische Materie wie das MALP hatte diese Schutzvorrichtung keine Auswirkungen.
  • Janus modifizierte das Stargate von Atlantis derart, dass es alle ankommenden Wurmlöcher blockierte, abgesehen von der Erde. Dieser Schutz wurde aber erst eingerichtet, nachdem eine alternative Doktor Weir mit seinem Zeitreise-Jumper in die Vergangenheit geschickt wurde und über den Tod ihres Teams erzählte. Diese Modifikation von Janus war zusammen mit der Auftauchautomatik der Stadt und der ZPM-Umschaltung eine Reihe von ihm getätigter Maßnahmen, um den Verlauf der Geschichte zu verändern und das Team von Weir zu retten.
  • Das Stargate der Ikarus-Basis wurde so modifiziert, dass es ausnahmslos alle eingehenden Wurmlöcher ignorierte und nicht von außen angewählt werden konnte. Dies war eine Sicherungsmaßnahme, da der Planetenkern als Energiequelle für das neunte Chevron sehr instabil war.
Es ist nicht bekannt, ob die Tau'ri oder die Antiker dieser Schutzmaßnahme installierten.

Blockade eines Stargates

Es ist möglich ein Stargate zu blockieren, sodass es keine eingehenden Wurmlöcher mehr annimmt. Entscheidend dafür ist, dass der gesamte Ereignishorizont blockiert wird.

Die einfachste Methode ein Stargate zu blockieren, ist es, dass Stargate einfach zu vergraben.

  • Die Nox vergruben zeitweise ihr Stargate, nachdem die Goa'uld und die Tau'ri ihre Heimatwelt betraten und sich gegenseitig bekämpften.
  • Das Stargate auf P2X-416 war einige Zeit in einen Felsen begraben worden und wurde erst nach mehreren hundert Jahren von Archäologen wieder frei gelegt. Zufälligerweise war dies unmittelbar, bevor ein Team von der Erde dieses Stargate anwählte.
  • Die Tagreaner vergruben ebenfalls ihr Stargate und löschten nahezu alle Aufzeichnungen darüber. Erst als ein Team von der Erde mit der Prometheus dort notlanden musste, wurde das Stargate wieder gefunden und ausgegraben.
  • Lava bzw. Magma kann ein Stargate ebenfalls blockieren. Auf dem Planeten Taranis versank das Stargate in einen frischen Lavastrom und konnte anschließend nicht mehr von Atlantis angewählt werden. Es ist allerdings nicht bekannt, ob das Stargate beim Eintritt in die Magma nur blockiert oder ganz zerstört wurde.

Bei einer Flüssigkeit kommt es jedoch scheinbar auf die Dichte an. So kann Wasser eines Ozeans kein Stargate blockieren. Daher konnten die Russen am Anfang ihres kurzen Stargate-Programms einen Planeten anwählen, bei dem das Stargate vollständig unter Wasser lag. Vermutlich wurde bei dem Kawoosh das Wasser entweder verdrängt oder "vernichtet".

Sollte allerdings ein Stargate verschüttet werden, welches gerade eine Wurmlochverbindung aktiv hält, kann es passieren, dass es nicht blockiert wird. Auf Edora wurde ein gerade aktives Stargate durch einen Meteoriteneinschlag verschüttet, jedoch wurde es nicht blockiert, da der aktive Ereignishorizont dafür gesorgt hat, dass das Gestein sich nicht in diesem festsetzen konnte, da er jede eindringende Materie sofort dematerialisierte. Bei einer späteren Rettungsaktion wurde dieser Umstand genutzt, indem Carter einen Partikelstrahl durch das Stargate nach Edora sendete und das Gestein über dem Stargate in heißes Gas (Plasma) verwandelte. Anschließend konnte eine weitere Aktivierung den Vortex des Stargate soweit ausdehnen, dass ein Hohlraum entstand, welcher für eine Person oder ein MALP ausreichte, um das Stargate zu passieren.

Die irdische Iris kann das irdische Stargate auch blockieren. Normalerweise ist dieses Iris als Schutzmechanismus installiert worden, damit bei unerlaubter Fremdaktivierung keine Objekte auf der irdischen Seite materialisieren können. Dafür wurde diese Iris im geschlossenen Zustand nur wenige Mikrometer vom Ereignishorizont entfernt installiert. Dies reicht allerdings noch aus, dass sich subatomare Partikel rematerialisieren können. Wird diese Iris jedoch weiter in die Ebene des Ereignishorizont verschoben, nimmt das Stargate keine eingehenden Wurmlöcher mehr an und man kann auch nicht mehr raus wählen, solange die Iris geschlossen ist. Dies wurde bisher nur einmal gemacht, nachdem Teal'c im Puffer des Stargate gefangen war und jede weitere Aktivierung diesen Puffer gelöscht hätte.

Bekannte Stargatefehlfunktionen oder erwähnenswerte Ereignisse

  • Aufgrund dessen dass auf Heliopolis das DHD defekt war, wurde erstmals ein Sternentor außerhalb des Stargate-Centers manuell angewählt. Die dafür benötigte Energie wurde von Blitzen aufgenommen und an das Stargate weitergeleitet. Damit steht fest, dass ein freistehendes Stargate, egal auf welchem Planeten, die natürliche Energie von Blitzen aufnehmen und speichern kann, sofern es von einem Blitz getroffen wird.
  • Während der Rauswahl von P4A-771 wurden dessen Stargate von permanentem Stabwaffenfeuer getroffen und sein Energiespeicher wurde überladen. Infolgedessen wurden die Materiesignaturen von Major Carter und Colonel O'Neill nicht an das Tor im SGC weitergeleitet, sondern sie kamen durch das Tor in der Antarktis heraus, da die Wurmlochverbindung durch die Überlastung auf ein anderes Stargate sprang. Dieser Sprungeffekt von Wurmlöchern bei energetischer Überlastung wurden später nochmals absichtlich herbeigeführt.
  • Bei der Anwahl des Asgard-Heimatplaneten in einer anderen Galaxie wurde erstmals das 8. Chevron vom irdischen Tor genutzt. Außerdem musste für diese Wurmlochverbindung eine zusätzliche Energiequelle an das Tor angeschlossen werden, welche von einem Stabwaffenenergiemodul gespeist wurde, da das Tor wesentlich mehr Energie benötigte als im normalen Betrieb. Nebenbei schrieb O'Neill mithilfe des Antikerwissens ein neues Subprogramm, welches dem Stargate-Center ermöglichte auch Sternentore zu lokalisieren, die nicht in der Kartusche von Abydos enthalten waren.
  • Das Stargate-Center wählte den Planeten P3W-451 an, der gerade in ein Schwarzes Loch stürzte. Aufgrund der extremen Schwerkraft und der damit verbundenen Zeitdehnung auf P3W-451 konnte die Wurmlochverbindung nicht unterbrochen werden. Zudem kam die Zeitdehnung und auch die Gravitation durch das Wurmloch hindurch auf die Erde und zwar erst die Wirkung (Zeitdehnung) und erst als zweites die Ursache (Gravitation). Durch absichtliche Überlastung des Stargates durch eine zielgerichtete Bombenexplosion sprang das Wurmloch auf einen anderen Planeten über und konnte abgeschaltet werden.
  • Das Tor auf Madrona wurde während der Rauswahl zur Erde von SG-1 mithilfe eines elektrischen Generators absichtlich überladen, damit das Wurmloch auf das zweite irdische Tor übersprang, um ein MALP dorthin senden zu können, nachdem dieses gestohlen worden war.
  • Bei der Anwahl von P2X-555 durchkreuzte das Wurmloch eine starke Sonneneruption, da die Sonne zu diesem Zeitpunkt auf der Sichtlinie Erde-P2X-555 lag. Die Materiesignatur im Wurmloch (SG-1) wurde infolge dieser Sonneneruption in die Vergangenheit versetzt und kam wieder auf der Erde an und zwar an der gleichen Stelle, wo Jahre später das Stargate stehen sollte, obwohl kein Stargate vorhanden war. Der gleiche Effekt wurde 2010 absichtlich benutzt, um eine Botschaft von Jack O'Neill in die Vergangenheit zu schicken.
  • Während der Evakuierung von Edora zur Erde wurde das Stargate auf Edora von einem Meteoriten getroffen. Dabei wurde die Wurmlochverbindung abrupt unterbrochen. Das Stargate überstand die Kollision und wurde lediglich zusammen mit dem DHD, welches ebenfalls nicht zerstört wurde, verschüttet.
  • Eine Antiker-Vorrichtung auf P4X-639 leitete Energie aus einem geomagnetischen Sturm in das Subraumfeld des dortigen Stargates. Dabei wurden mehrere Planeten (mindestens 14) gleichzeitig angewählt und eine riesige Subraumblase innerhalb des Normalraums zwischen den angewählten Planeten erzeugt. Innerhalb dieser Subraumblase wurden alle Objekte und Lebewesen in einer Zeitschleife gefangen.
  • Einer außerirdischen Wasserlebensform gelingt es, das Sternentor länger als 38 Minuten aufrecht zu erhalten, obwohl es sich aus ihrer Perspektive um ein eingehendes Wurmloch handelt. Sie schaffen es dadurch, dass sie ein stetiges Funksignal mithilfe einer russischen Sonde durch das Stargate senden und ihr eigenes Tor mit externer Energie versorgen.
  • In einer alternativen Zukunft wählte SG-1 mit Absicht das Sternentor zu einem hinter der Sonne gelegenen Planeten während einer Sonneneruption an, um eine Nachricht in die Vergangenheit zu schicken, die die Menschheit retten sollte.
  • Eine außerirdische Energielebensform gelangt entgegen der üblichen Transportrichtung durch das Stargate auf die Erde. Das ist das erste und einzige Mal, dass ein Lebewesen das Wurmloch in der „falschen“ Richtung passiert.
  • Das Stargate von Vorash wurde mit einem Ha'tak-Raumschiff in den Zentralstern eben dieses Planeten geschickt, nachdem man das Tor auf P3W-451 angewählt hatte, ein Planet der von einem Schwarzen Loch zerrissen und verschlungen wurde. Der Masseverlust der Vorash-Sonne durch die Wurmlochverbindung zu dem Schwarzen Loch ließ sie instabil werden und in einer Supernova-Explosion vergehen, wobei Vorash und eine Flotte von Goa'uld-Schiffen in dessen Orbit vernichtet wurde.
  • [Bei der Anwahl des Planeten K'Tau durchquerte das Wurmloch den Stern von K'Tau, wobei die chemische Zusammensetzung dieses Sterns dabei versehentlich verändert wurde. Daraufhin verschob sich sein elektromagnetischer Spektralbereich ins Rote, wodurch der Planet langsam unbewohnbar wurde. In letzter Minute konnten die Asgard dieses Problem lösen. Normalweise hätte ein DHD verhindert, dass Wurmlöcher in solchen Situationen aufgebaut werden können. Da das Stargate-Center jedoch kein DHD hat und nur den Anwahlcomputer, wurden die Fehlermeldungen des Stargates beim Wurmlochaufbau ignoriert.
  • Während SG-1 durch das Wurmloch auf dem Rückweg zur Erde war, wurde das Ausgangsgate auf P3X-116 von einem Raumschiff getroffen, welches zuvor von Teal'c abgeschossen worden war, und die Wurmlochverbindung brach zusammen bevor die Materiesignatur von Teal'c sich am SGC-Stargate materialisieren konnte. Seine Materiesignatur blieb im Pufferkristall des Stargate zurück und wäre bei der nächsten Aktivierung des Stargates gelöscht worden. Mithilfe des DHD der Russen und der Entfernung des zentralen Steuerkristalls konnte auch ohne Wurmlochverbindung ein Ereignishorizont generiert werden, wodurch Teal'c aus dem Materiesignaturpuffer des Stargate rematerialisiert werden konnte.
  • Das irdische Stargate explodierte im Erdorbit, nachdem sich sein interner Energiepuffer (Kondensator) überladen hatte. Dies geschah dadurch, dass Anubis eine Antiker-Vorrichtung dazu benutzte, einen stetigen Energiefluss zu übertragen, welcher nicht unterbrochen oder abgeleitet werden konnte und sich im Energiepuffer des Stargates aufsummierte. Die irdische Iris hatte diesen Vorgang nur verzögern, aber nicht aufhalten können. Zudem verhinderte die Antiker-Vorrichtung, dass sich die Wurmlochverbindung nach den üblichen 38 Minuten abschaltete. Insgesamt dauerte der Überladungsvorgang ca. zwei Tage.
  • Ein Computervirus von Doktor Jay Felger, genannt Avenger, wurde an das Sternentor von P5S-117 gesendet, um dieses unbrauchbar zu machen. Dieses Virus sollte das gespeicherte Koordinatensystem so verändern, dass dieses Sternentor nicht mehr herauswählen konnte, da es kein Ziel mehr fixieren sollte. Stattdessen löste, nach der Entdeckung des Originalvirus durch Ba'al, eine von Ba'al veränderte Variante dieses Computervirus einen DHD-Update-Zyklus innerhalb des Sternentornetzwerkes aus und infizierte sämtliche DHDs bzw. Stargates mit dem veränderten Virus und damit mit einem veränderten Koordinatensystem. Lediglich das Stargate auf der Erde konnte noch benutzt werden, da es über kein DHD verfügt und sich somit nicht „anstecken“ konnte. Ein Antivirus-Programm und das Aufspielen eines neuen, von dem irdischen Anwahlcomputerbetriebssystem abgeleiteten Koordinatensystems durch den nächsten DHD-Update-Zyklus machte das Sternentornetzwerk wieder benutzbar.
  • Um die Replikatoren zu vernichten, wurden von Dakara aus alle Stargates des Milchstraßen-Gatenetzwerkes gleichzeitig angewählt und es wurde aus einer Antiker-Vorrichtung eine Energiewelle zu allen Planeten übertragen, die die Replikatoren vernichtete. Vermutlich eine Erweiterung der Funktionsweise des Stargate auf P4X-639, welches für seine Zeitschleifensubraumblase immerhin mindestens 14 Planeten gleichzeitig anwählen konnte. Möglicherweise hat Nerus, der Erfinder oder besser gesagt Entdecker dieses Verfahrens, sein Wissen oder die Idee von dem Stargate von eben diesem Planeten.'
  • Das Stargate auf einem Außenposten von Anubis wurde von ihm so manipuliert, dass es die ankommende Materiesignatur einer Person nicht zurückverwandelt, sondern stattdessen speichert und an ein anderes, willkürlich angewähltes Tor weiterleitet. Nur ein bestimmtes Funksignal mit dem richtigen Code kann das Tor freischalten. Unbelebte Materie kann dieses Tor jedoch unbeeinflusst passieren, genau wie diese Programmierung scheinbar keinen Einfluss auf ausgehende Transfers hatte. Diese Verwendung eines Stargates hat Samantha Carter wahrscheinlich auf die Idee einer intergalaktischen Gatebrücke zwischen Pegasus und der Milchstraße gebracht.
  • Das Stargate auf Kallana überstand eine unmittelbare 1+ Gt TNT-thermonukleare Explosion eines Mark 9-Sprengkopfs, der eine Invasion von Ori-Armeen durch dieses Stargate stoppen sollte. Zudem blieb auch das eingehende Wurmloch intakt und offen.
  • Durch einen absichtlichen Energiestoß in ein Wurmloch, welches sich in der Nähe eines Schwarzen Loches befand, wurde ein Quantenspalt geschaffen, wodurch sich die Wurmlöcher mehrerer Realitäten überschnitten und es ständig zu Fehlleitungen von SG-Teams in eine einzige Realität kam. Es stellte sich heraus, dass ein SG-1-Team einer anderen Realität dafür verantwortlich war, da sie das ZPM von Atlantis stehlen wollten, um es in ihre Realität zu bringen. Mithilfe einer Asgard-Energiekanone, die eine gezielte Fehlleitung von Wurmlöchern provozierte, konnten die anderen SG-Teams in ihrer Realitäten zurückgebracht werden. Der Quantenspalt wurde anschließend eliminiert.
  • Ein Stargate in der Pegasus-Galaxie, welches eine Wurmlochverbindung zu einem anderen Stargate in der Milchstraße hatte, wurde von einer Explosion eines Wraith-Basisschiffes getroffen, woraufhin das Wurmloch auf das Supergate übersprang und dieses blockierte. Anschließend wurde das Stargate in der Pegasus-Galaxie von einem schwarzen Loch in dessen Ereignishorizont gesogen, damit es für lange Zeit aktiv bleiben konnte.
  • Den Antikern gelang es, einen Transporter in Form eines Obelisken mit einem Stargate zu verknüpfen. Auf diese Art und Weise wurde in regelmäßigen Zeitabständen das Labor von Merlin auf einen anderen Planeten gebeamt, um es für Angreifer schwerer auffindbar zu machen. Dies ist der Beweis, dass zumindestens in Transportrichtung Beamen durch ein Stargatewurmloch möglich ist.
  • Bei der Anwahl von Atlantis durchkreuzte das Wurmloch eine starke Sonneneruption, ähnlich derjenigen aus 1969. Die Materiesignatur im Wurmloch (Lt. Col. Sheppard) wurde infolge dieser Sonneneruption 48.000 Jahre in die Zukunft versetzt und kam wieder in Atlantis an, das inzwischen menschenleer mitten in einer Wüste steht. Durch erneutes Ausnutzen einer Sonneneruption wird Sheppard mithilfe eines Hologramms von Dr. McKay wieder in seine richtige Zeit zurückbefördert.
  • Durch eine Fehlfunktion rammt ein Puddle Jumper ein Spacegate, welches abdriftet. Das orbitale Stargate aktiviert sein Manövriertriebwerke, um sich in einem Orbit zu halten und sich wieder gegenüber der Umlaufbahn aufzurichten.
  • Durch eine Interferenz mit dem Attero-Gerät explodiert das Stargate von Atlantis. Nur durch den Einsatz des Schildes kann die komplette Zerstörung der Stadt abgewendet werden.
  • Ein Stargate auf einem verbesserten Wraith-Basisschiff blockiert mit seinem Stargate das irdische Stargate, nachdem es den Orbit der Erde erreicht hat. Auch kann es das Stargate der Stadt Atlantis dominieren, welches später hinzukommt.

Stabilität eines Stargates

Öfters wurden Stargates zerstört. Samantha Carter erwähnte einmal sogar, dass das Naquadah im Gate die Explosion eines Sprengkörpers verstärken würde.

Bisher kann eine Maschine es zerstören, die nur dafür von den Antikern gebaut wurde. Der Grund für den Bau einer solchen Waffe ist unklar. Sie wurde jedoch zerstört.

Hier sind einige extreme Situationen, in denen ein Stargate überlebt hat:

  • Überwindung des Ereignishorizontes eines Schwarzen Loches, was später eine Sonne zum Kollabieren bringt. Ob das zweite Stargate die Zerstörung der Sonne überstanden hat ist ungewiss, jedoch wahrscheinlich.
  • Zündung mehrerer Mark IX Atomsprengköpfe
  • Stargate übersteht einen Meteoriteneinschlag

Stargatetypen

Abbildung Beschreibung Erbauer
Das Universe Stargate Das Stargate der ersten Generation wurde von unbemannten Schiffen im Universum außerhalb der von Menschen
bewohnten Gebieten verteilt. Das Stargate dreht sich komplett, mitsamt Chevrons. Es ist der erste Prototyp und
hat daher eine geringe Reichweite. Auch sind keine DHDs auf den Planeten vorhanden. Die Anwahl auf den Planeten
erfolgt mittels der Steuerkonsole der Fliegenden Augen.
Antiker
Stargate der Milchstraße Die zweite Generation Stargates, die eine ganze Galaxie abdecken, sind in der Milchstraße und in der Ida-Galaxie,
bzw. auf Othala stationiert. Die Anwahlsequenz durch einen drehenden Ring ist analog und folglich auch langsamer.
Antiker
Stargate der Pegasus-Galaxie Dritte Generation von Stargates verbindet die Planeten in der Pegasus-Galaxie, schnelle, digitale Anwahlsequenz. Antiker
Spacegate

Spacegate Variante

Spacegate genannte Variante der Stargates in der Pegasus-Galaxie im Orbit eines Planeten. Man kann im zweiten
Bild sehen wie die Steuerungsdüsen aktiv sind und das Stargate im Orbit halten.
Antiker
Supergate Supergate, extrem großes Stargate, geeignet zum Reisen zwischen verschiedenen Galaxien. Ori

Stargate-Einzelexemplare

Abbildung Beschreibung Erbauer
Alternatives Milchstraßengate der Tollaner Dem Design der Tollanertechnologie angepasstes Gate, das nur auf dem neuen Heimatplaneten der Tollaner eingesetzt wurde. Tollaner, Nox
Miniaturgate von Orlin Miniaturversion eines Stargates, nur zur einmaligen Verwendungen geeignet, verbindet auch nur zu einem speziellen Planeten. Orlin
Stargatesatellit Der Stargatesatellit der Asuraner mit einem Stargate oder Spacegate mit nur 8 Chevrons.
Es ist unklar ob dies eine Eigenkonstruktion der Pegasus-Replikatoren (Asuraner) oder ein geklautes Spacegate ist.
Asuraner oder Antiker

Außerirdische Bezeichnungen

Bezeichnung Volk/Rasse
Chappa'ai Goa'uld, Jaffa, Menschen unter der Herrschaft der Goa'uld
Annulus Menschen von K'Tau
Ring der Vorfahren Die meisten Menschen der Pegasus-Galaxie
Kreis der Dunkelheit Mittelalterliches Volk
Ring der Götter Tagrea
Kakona-Zirkel Byrsa auf Carthago, P3X-1279, wörtlich „Ring des Übels/Leids“
Kreis aus stehendem Wasser Salish-Indianer von PXY-887
Astria Porta Antiker, als sie sich noch Alteraner nannten
Steintor Die Edoraner
Portal Wraith
Wraith-Brunnen Bewohner von M7G-677