Hyperantrieb

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Naquadriah Generator Prometheus.jpg
Hyperantrieb
Register:
Beschreibung:
Name:
Erbauer: Antiker
Goa'uld
Asgard
Menschen
Verwender: SGD
Goa'uld
Tok'ra
Asgard
Kommandeur:
Gewicht:
Breite:
Länge:
Durchmesser:
Material:
Zerstört:
Galaxie: Milchstraße
Ida
Pegasus
Ori
Funktion: schnelle, interstellare Reisen
zu anderen Planeten


Beschreibung

Der Hyperantrieb ermöglicht es einem Raumschiff, interstellare und sogar intergalaktische Entfernungen in annehmbaren Zeiträumen zu überwinden, indem es eine Abkürzung durch den Hyperraum nimmt. Auf diese Weise können viele Lichtjahre in Tagen oder sogar in Stunden zurückgelegt werden. Somit stellt der Hyperantrieb neben dem Stargate die zweite bekannte Möglichkeit dar, Reisen zu anderen Planeten oder Galaxien zu unternehmen, ohne dass man dabei den Einschränkungen der speziellen Relativitätstheorie unterworfen ist.

Funktionsweise

Ein Hyperantrieb besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten. Dies sind der Hyperraumfenstergenerator und die Antriebskomponente. Um in den Hyperraum eindringen zu können, muss man eine Verbindung zwischen dem Normalraum und dem Hyperraum schaffen. Diese wird im Allgemeinen Hyperraumfenster genannt. Um ein solches Fenster zu öffnen, benötigt der Hyperraumfenstergenerator eine gewaltige Menge Energie. Weil es derzeit noch keine irdische Energiequelle gibt, die so viel Energie liefert, hat man versucht, die seltene Naquadah-Derivat Naquadriah zu nutzen. Dieses Mineral hat jedoch den Nachteil, dass es höchst instabil ist. Nachdem sich auch die Verwendung des Hyperantriebs eines Al'keshs letztendlich als Fehlschlag erwiesen hat, werden auf irdischen Raumschiffen nun Hyperantriebe der Asgard verwendet.
Wenn ein Hyperraumfenster geöffnet ist, kann das Schiff in den Hyperraum eindringen. Beim Flug durch den Hyperraum hängen die Höchstgeschwindigkeit und die Reichweite offenbar nur von der Leistungsfähigkeit des Antriebs und der Bauweise des Schiffes ab.

Es werden zwei Arten von Hyperantrieben unterschieden. Der interstellare Hyperantrieb ermöglicht Reisen innerhalb einer Galaxie, während der intergalaktische Hyperantrieb Reisen zwischen Galaxien ermöglicht. Es scheint, als hätten es bisher nur die Antiker, also auch die Ori, und die Asgard geschafft, Antriebe letzterer Art zu konstruieren. Nachdem die Asgard den Menschen ihr gesamtes Wissen - also auch die Baupläne ihrer Hyperantriebe - vermacht haben, sind diese ebenfalls in der Lage intergalaktische Hyperantriebe zu bauen.

Einschränkungen

Die Hyperantriebe der X-302 und X-303, welche von Naquadriah angetrieben wurden, konnten nur über sehr kurze Strecken eingesetzt werden, da sich die Naquadriah-Reaktion mit der Zeit destabilisierte und gefährliche Energiespitzen erzeugte. Später baute man einen Puffer ein, der diese Energiespitzen abmildern sollte, jedoch war der Hyperantrieb bei Beschädigungen am Puffer nutzlos. Bei einer der ersten regulären Reisen explodierte der Reaktor nach Ausfall dieses Puffer und die X-303 Prometheus musste notlanden. Später nutze die Prometheus den eigentlich unterdimensionierten Hyperantrieb eines Alkesh, welcher daher ebenso Flugpausen benötigte (ca. alle 49 Lichtjahre für die Dauer von zwei Stunden). Im Laufe des Jahres 2005 bekam die Prometheus einen Hyperantrieb der Asgard, der keine Pausen mehr benötigte. Der Hyperantrieb der Wraith ist ebenso einer solchen Einschränkung unterlegen, jedoch ist hier die Wechselwirkung der Hyperraumstrahlung mit dem organischen Baumaterial der Basisschiffe der Grund.

Hyperantriebstechnologien der einzelnen Völker

Antiker, Ori und Asuraner

Geschichte

Die ersten bekannten Hyperantriebsmodelle wurden von den Alteranern benutzt, als sie ihre Heimatgalaxie verließen. Welche Leistungsfähigkeit diese Hyperantriebe besaßen und mit welcher Energiequelle sie betrieben wurden, ist unbekannt.

Wann genau ihre Brüder, die Ori, den Hyperantrieb entwickelten, ist ebenso unbekannt. Erst 2006, nach dem Kontakt der Priore mit einigen Tau'ri, wurden Raumschiffe mit 'intergalaktischem Hyperantrieb in die Milchstraße entsandt.

Im Laufe der Zeit entwickelten die Antiker sogenannte Stadtschiffe, mit welchen sie die Milchstraße verließen und sich in andere Galaxien wie die Pegasus-Galaxie aufmachten. Die Hyperantriebe der Stadtschiffe waren für intergalaktische Reisen ausgelegt und wurden mit mindestens einem ZPM betrieben.

Es wurden auch mehrere andere Schiffe gebaut, die hyperraumfähig sind, teilweise sogar zu intergalaktische Reisen. Zumindest ein Forschungsschiff und alle Raumschiffe der Aurora-Klasse genauso wie die Antiker-Kreuzer. Ihre Leistungsfähigkeit kann durch ein ZPM deutlich gesteigert werden.

Die von den Antikern entwickelten Pegasus-Replikatoren, welche sich später Asuraner nannten, benutzen die Hyperantriebstechnologie der Erschaffer, also die der Antiker. Sie benutzen als Energiequelle ebenfalls ZPMs und sind auch in der Lage, intergalaktische Reisen durchzuführen.

Die Schiffe der Antiker sind bisher die schnellsten, das kommt wahrscheinlich auch durch die Verwendung von ZPMs.

Bekannte Raumschiffe mit Hyperantrieb

Asgard

Geschichte

Der genaue Zeitpunkt, ab dem die Asgard einen Hyperantrieb benutzten, ist unbekannt. Er datiert aber vermutlich auf der Zeit der Allianz der vier großen Rasse (Asgard, Antiker, Nox und Furlinger). Ob die Asgard ihre Hyperantriebstechnologie vielleicht von den Antiker bekamen, ist auch nicht bekannt. Das einzige, was definitiv bekannt ist, ist, dass die Asgard einen intergalaktischen Hyperantrieb besitzen, da ihre Heimat in der Ida-Galaxie außerhalb der Milchstraße liegt. Sie besuchen mit ihren Raumschiffen regelmäßig die Milchstraße und unterhalten dort sogar Außenposten, mit denen sie regelmäßig in Kontakt stehen.

Da das irdische Team SG-1 den Asgard mehrmals das Leben gerettet hat, bekamen die Menschen der Erde als Dank einen Asgard-Hyperantrieb in die X-303 Prometheus und die Schiffe der Daedalus-Klasse eingebaut.

Nachdem die Asgard ihrer Existenz freiwillig ein Ende setzten, übertrugen sie all ihr Wissen und ihre Technologien, auch die des Hyperantriebbaus, auf die Tau'ri.

Bekannte Raumschiffe mit Hyperantrieb

Goa'uld

Geschichte

Wann die Goa'uld das erste mal einen Hyperantrieb benutzten, ist unklar. Jedoch benutzte der Systemlord Ra bereits um ca. 8.000 v. Chr. Ha'taks, die zu interstellaren Flügen fähig waren. Es wird angenommen, dass die Goa'uld in den Hinterlassenschaften der Antiker auf die Hyperantriebstechnologie stießen und diese dann nachbauten. Jedoch waren die Hyperraumgeneratoren der Goa'uld nicht so effizient, wie die der Asgard oder der Antiker. So waren diese nicht zu intergalaktischen Flügen fähig.

Bekannte Raumschiffe mit Hyperantrieb

  • intergalaktisch
    • Tel'tak (von Jack O'Neill deutlich verbessertes Frachtschiff, durch Antiker-Wissen)
    • Ha'tak (durch Replikatoren modifiziertes)

Tau'ri

Geschichte

Die ersten Hyperantriebe der Tau'ri entstammen gestohlenen Tel'tak, Alkesh, Hatak der Goa'uld. Der erste eigene Versuch, einen Hyperantrieb zu bauen, mündete in der X-302, einem Hybrid aus Todesgleiter, Jäger und Tel'tak. Der experimentelle Hyperantrieb wurde mit einem Naquadriah-Reaktor gespeist, welcher bis dato die stärkste bekannte Energiequelle der Tau'ri war. Leider war die Energiequelle instabil, sodass nur sehr kurze Hyperraumsprünge möglich waren. Um das Problem zu umgehen, wurde eine verbesserte Variante des Naquadriah-Hyperantrieb mit einem Energiepuffer versehen, der die Energiespitzen der Naquadriah-Reaktion abfangen sollte und so längere Hyperraumflüge gestattete. Jedoch war der Puffer empfindlich für Beschädigungen und der verbesserte Reaktor explodierte beim offiziellen Jungfernflug aufgrund eines Pufferausfalls.

Die zweite Generation von Hyperantrieb wurde in die X-303 mit dem Namen "Prometheus" eingebaut. Dieser Hyperantrieb war auch noch relativ primitiv und benötigte nach kurzen Flugstrecken mehrstündige Abkühlphasen. Für den Hyperantrieb benutzt man Teile aus einem Alkesh. Die dritte Generation von Hyperantrieben waren modifizierte Asgard-Antriebe, welche von den Asgard zur Verfügung gestellt wurden, als Dank für die mehrmalige Rettung ihrer Heimatwelt durch SG-1. Später übernahm man dann die gesamte Hyperantriebstechnologie der Asgard.

Die Menschen entwickelten aber auch bei zwei Gelegenheiten von sich aus Hyperantriebe weiter.

Während Jack O'Neill zum zweiten Mal über Antiker-Wissen aus einen Antiker-Wissensspeicher verfügte, konnte er einen Goa'uld-Hyperantrieb eines Tel'tak so modifizieren, dass dieser 10 mal schneller als normal flog und sogar intergalaktische Distanzen überwinden konnte.

Als Rodney McKay dank einer DNS-Manipulation durch ein Antiker-Gerät kurz vor dem Aufstieg stand, entwickelte er einen experimentellen Hyperantrieb für einen Puddle Jumper, welcher jedoch nur eine Reichweite von 2000 Lichtjahren besaß und eine große Energiemenge benötigte.

Bekannte Raumschiffe mit Hyperantrieb

Wraith

Geschichte

Die Wraith wurden vor ca. 10-11.000 Jahren auf einem Planeten entdeckt. Die Antiker interessierte dieses Volk aber nicht und so wurden Sie einige Jahrhunderte in Ruhe gelassen. Nach einiger Zeit kamen die Antiker auf den Planeten zurück und wurden sofort von den Wraith angegriffen. Die Wraith waren selbst nicht so weit entwickelt wie die Antiker, aber dennoch viel weiter als die Menschen von der Erde. Aufgrund der stets expandierenden Anzahl der Wraith konnten Sie in kürzester Zeit die stark bevölkerten Planeten der Antiker übernehmen und schließlich war dann nur noch Lantea übrig, auf dem sich das Stadtschiff Atlantis befindet.

Die Hyperantriebe der Wraith sind nicht so effektiv wie die der Asgard, der Tau'ri oder der Antiker. Das sieht man u.a. daran, dass die Wraith immer regelmäßige "Zwischenstopps" einlegen müssen, um ihre Hyperantriebe nicht zu überlasten. Dies kam der Atlantis-Expedition schon des Öfteren zu Gute. Die Wraith haben unter Anderem auch versucht, die Hyperantriebstechnologie der Antiker zu stehlen und damit ihre Hyperantriebe zu verbessern. Dies misslang allerdings, als John Sheppard und Meredith Rodney McKay die Selbstzerstörung der Aurora aktivierten und damit verhinderten, dass der Wraith, der sich in die virtuelle Realität, in der sich die Besatzung der Aurora befand, eingeschlichen hatte und so deren Hyperantriebstechnologie stehlen wollte, die Informationen an andere Wraith weiterleiten konnte.

Bekannte Raumschiffe mit Hyperantrieb

Andere Völker

Bekannte Raumschiffe mit Hyperantrieb