Destiny

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Destiny
Register:
Bezeichnung:
Erbauer: Antiker
Klasse:
Bauzeit:
Anzahl:
Status:
Besatzung:
Länge:
Breite:
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Masse:
Hüllenmaterial:
Geschwindigkeit:
Energiequelle: Sterne
Sublichtantrieb: vorhanden
Hyperantrieb: nein dafür FTL-Antrieb
Bewaffnung: Ein Hauptgeschütz und
etliche kleinere
Geschütze
Verteidigung: Schutzschilde
Sensoren: Asgard-Sensoren
Sonstige Systeme: Subraum-
kommunikation, Stargate,
Repositorium


  • Dieses Schiff trägt nicht ohne Grund den Namen Destiny
    • Nicholas Rush

Die Destiny ist ein Antiker-Forschungsschiff, das von den Antikern vor mehr als 50 Millionen Jahren zur Erkundung des Universums gestartet wurde. Dabei soll sie Fragmente einer Nachricht aufsammeln und die komplette Nachricht wiederherstellen. Bei dieser Nachricht handelt es sich um Strukturen der kosmischen Hintergrundstrahlung, die nicht natürlichen Ursprungs sind, was möglicherweise auf eine Intelligenz zu Anbeginn der Zeit schließen lässt. Die Destiny überfliegt die Planeten, auf denen zuvor von anderen, vor ihr fliegenden Raumschiffen, Stargates platziert wurden. Die Antiker planten dabei, die Destiny nach einer bestimmten Zeit von der Erde aus anzuwählen und zu bewohnen. Die Destiny geriet aufgrund verschiedener Umstände, darunter die entdeckte Möglichkeit des Aufstiegs, in Vergessenheit und fliegt seitdem einen vorprogrammierten Kurs durch das Universum. Seit ihrem Start von der Erde hat die Destiny zahlreiche Galaxien, darunter auch die Pegasus-Galaxie, erkundet.

Die Destiny hat ein eigenes Stargate und verfügt über zwei Shuttles. Sie besitzt keinen Hyperantrieb wie andere Raumschiffe der Antiker, hat aber die Möglichkeit mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen, mithilfe eines FTL-Antriebs.

Sie wurde gebaut bevor das Antiker-Gen als Sicherheitsmerkmal eingeführt wurde, sodass es nicht für die Bedienung der Systeme erforderlich ist.}

Der Name wurde von Doktor Nicholas Rush im Bordcomputer gefunden und ist die direkte Übersetzung des Antikernamens.

Neuere Geschichte

  • Willkommen auf der Destiny
    • Tamara Johansen
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Der Bug des Schiffes, mit seinen erkennbaren Schäden

2009 gelang eine Gruppe von Menschen auf die Destiny als sie vor einem Angriff der Luzianer Allianz flohen. Das Schiff aktivierte offenbar erst dann wieder die Notreserve an Lebenserhaltungssystemen, doch während ihrer Reise durch das Universum wurde die Destiny offenbar so stark beschädigt, dass an einigen Stellen Luft aus dem Raumschiff dringen konnte. Etwa 80 % des Raumschiffes sind nicht ohne Raumanzug zugänglich. Das Raumschiff verschloss die Hüllenbrüche mittels Kraftfelder und riegelte die betreffenden Bereiche ab, trotzdem gelang teilweise weiterhin Luft durch die Kraftfelder. Die Anlagen der Destiny zur Wiederaufbereitung von CO2 fielen ebenfalls partiell aus. Die Crew vermutet, dass die Destiny die Schäden durch einen Kampf erlitten hat.

Das IOA entwickelte auf der Erde einen Plan, wie die Menschen auf der Destiny wieder zurückgeholt werden sollten. Da die Destiny nicht mehr über die ursprünglichen Energiekapazitäten verfügt, sollte die Energie, die die Destiny aus Sternen gewinnt, direkt in das Stargate geleitet werden, das dann gleichzeitig die Erde anwählen soll. Der Versuch wird von Doktor Rush abgebrochen, da die Destiny beinahe zerstört worden wäre.

Nach einiger Zeit gelang es, über das Subraumkommunikationssystem Kontakt mit den Raumschiffen aufzunehmen, die der Destiny vorausfliegen und Stargates verteilen. Es konnte eine Datenbank kopiert werden, die Angaben über die von diesen Raumschiffen besuchten Planeten enthält.

Später wurde die Destiny von Nakai angegriffen, nachdem sie eine Aufforderung zur Aufgabe nicht beachteten. Während des Gefechts mit den fremden Raumschiffen kam es zu blitzartigen Entladungen in den Gängen der Destiny, wodurch einige Menschen verletzt wurden. Die Destiny konnte jedoch rechtzeitig ihren FTL-Flug beginnen und war damit erstmal gerettet.

In der darauf folgenden Zeit wurde die Destiny mehrmals von den Aliens angegriffen, jedoch hatten sie keinen Erfolg.

Der Luzianer-Allianz gelang es, mithilfe eines Planeten wie dem auf dem sich die Ikarus-Basis befand, die Destiny anzuwählen und diese zu entern. Bei dem Gefecht zwischen Allianz und Besatzung kam es zu mehreren Toten. Die Destiny, welche zwischenzeitlich den FTL-Flug durch die Gateaktivität beendet hatte, war auf Grund der Strahlung eines Pulsars, der sich zufällig im System beim beenden des FTL-Flugs befand, nicht voll funktionsfähig. So setzte sie unter anderem nicht ihren Überlichtflug fort.

Später befindet sich die Destiny auf Kollisionskurs mit einem fremden Raumschiff. Wie man feststellt, ist dieses ein weiteres von den Antikern ins Weltall geschickte Schiff, deren nutzen es ist Stargates auf bewohnbaren Planeten zu errichten. Nachdem die Destiny an dem fremden Schiff andocken konnte und auf dessen Daten zugriff bekam, stellte man fest, dass die Energiequelle, die sich auf dem Schiff befindet, genug Energie liefern kann, um mit dem Gate auf der Destiny ein Wurmloch zur Erde herzustellen.

Aufbau der Destiny

Die Brücke

Die Brücke der Destiny

Von der Brücke aus lassen sich alle Systeme der Destiny kontrollieren. Allerdings wurde sie erst nach etwa zehn Monaten entdeckt und vorerst von Rush geheim gehalten. Dennoch hatte ihr Fund einen Wendepunkt der Expedition zur Folge, da man somit erstmals vollkommene Kontrolle über das Schiff erhielt, was vorher nur eingeschränkt möglich war.

Repositorium

Im Raum befindet sich ein Vorläufer des Milchstraßenrepositoriums, eine Art Stuhl, und mehrere Kontrollkonsolen an den Wänden.

Fliegende Augen

An Bord befinden sich mehrere dutzende Fliegende Augen, die Antiker-Variante eines MALP.

Shuttles

Zwei Shuttles sind an der äußeren Hülle der Destiny angedockt. Eines der beiden hat ein beschädigtes Fenster, aus dem Luft austritt. Da die Tür zu dem Shuttle klemmte, konnte man sie nicht manuell schließen. Als letzten Ausweg schloss sich Senator Alan Armstrong innerhalb des Shuttles ein, damit der Besatzung ein weiterer Tag zum Lösen der Probleme blieb. Später wird das beschädigte Shuttle soweit repariert, dass es für Atmosphärenflüge geeignet ist und schlussendlich wird es zusammen mit einigen Zivilisten auf Eden zurückgelassen.

Das letzte Shuttle musste auch aufgegeben werden, als dieses abstürzte und darüber hinaus von einem Steinschlag beschädigt wurde. Später dockt allerdings das auf Eden zurückgelassene Shuttle in völlig restauriertem Zustand an die Destiny an. Wie der Transport von der Galaxie, in der Eden liegt, zu der, in der die Destiny sich zu dem Zeitpunkt befand gelang, obwohl das Shuttle nicht mehr für Flüge in die Atmosphäre und auch nicht für interstellare, geschweige denn intergalaktische Reisen einsetzbar war, ist derzeit ungewiss.

Datei:Gateraum Destiny.jpg
Der Torraum vom Stargate aus gesehen

Torraum

Der Torraum der Destiny befindet sich in der hinteren Mitte des Raumschiffes. In ihm stehen das Stargate und das DHD. Mit einer Uhr wird die verbleibende Zeit bis zum nächsten Start des Überlichtantriebs angezeigt. Solche Uhren sind zudem im Interface-Kontrollraum und anderen wichtigen Räumlichkeiten vorhanden.

Luftschleuse

Es gibt zwei Luftschleusen für die Shuttles und mindestens eine Luftschleuse im vorderen Teil des Schiffes.

Aufzüge

An Bord gibt es Aufzüge die einen an verschiedene Orte auf der Destiny bringen können. Diese Aufzüge wurden von der Besatzung nicht benutzt da man mit dem vorhanden Sauerstoff nur einen kleinen Teil der Destiny versorgen konnte und es lebensgefährlich sei ohne genügend Sauerstoff in den unbekannten Teil der Destiny vorzudringen. Durch einen unerwarteten Angriff der Luzianer-Allianz flohen Chloe Armstrong und Eli Wallace in einen Aufzug, nachdem Eli eine x-beliebige Tastenkombination auf den Knöpfen die an der Wand waren drückte, gelangten er und Chloe in den unbekannten Teil des Raumschiffs.Zur genauen Funktionsweise der Aufzüge gibt es derzeit noch keine Fakten.

Besatzungseinrichtungen

Quartiere

Eine Anzahl von Quartieren steht der Crew als privaten Zufluchtsort zur Verfügung. Lieutenant Matthew Scotts Quartier bietet eine Grundfläche von etwa 30 Quadratmetern.

Sanitäre Anlagen

Duschräume

Die Destiny verfügt über Duschräume, die über ein milchige Tür verschlossen werden. Die Dusche selbst versprüht eine Art Nebel, der zu Wassertropfen kondensiert.

Toiletten
Datei:SGU 2x06 Eli Dokumentation.png
Die Toiletten in der Aufnahme

Es ist nicht bekannt, wie diese Toiletten aussehen oder wie sie funktionieren.
Eli und Brody bauten diese spaßeshalber in ihrem Dokumentarfilm über die Destiny ein, welchen Eli Ginn vorführte.

Kantine

Eine Kantine dient der Crew zur Aufbereitung von Lebensmitteln und zum gemeinsamen Essen.

Krankenstation

Für die Behandlung von Erkrankten und Verletzten ist eine Krankenstation vorhanden.

Fliegende-Augen-Raum

Für die Fliegenden Augen gibt es einen eigenen Lagerort.

Hydroponiklabor

Das Hydroponiklabor ist ein wichtiger Ort für die Besatzung, da man dort versucht Pflanzen zu züchten.

Große Kuppel

Große Kuppel aus Glas, die ein Leck hat, weshalb sie verriegelt ist. Sie wird später zum neuen Hydroponiklabor. Wird später aber wieder in einem Stern zerstört.

Kontrollraum

Vom Kontrollraum aus hat man Zugriff auf einige Systeme der Destiny.

Observationsdeck

Vom Observationsdeck hat man einen 180° Blick aus der Destiny.

Technik

Bordcomputer

Datei:Destiny Schiffscomputer Monitor.jpg
Der Monitor eines Computers

Die Destiny verfügt über eine künstliche Intelligenz, die flexibel auf Probleme reagieren kann. So kam es kurz nach der Ankunft der Menschen zum Ausfall der Kohlenstoffdioxidfilter, weswegen die Destiny nach einer Vermutung von Doktor Rush gezielt einen Planeten anflog, auf dem geeignete Substanzen für die Reparatur der Luftfilter vorhanden waren. Ähnliches Verhalten zeigte die Destiny während einer Wasserknappheit und bei Energieproblemen, während denen sie ein Swingby an einem Gasplaneten durchführte, um auf einen Kurs in Richtung eines Sterns zu kommen und dort wiederum die Energiereserven zu füllen. Später flog sie einen Planeten an, auf dem die Crew ihre Nahrungsmittelvorräte auffüllen konnte. Auf dem Planeten konnte auch das Gegenmittel für einen Mikroorganismus gefunden werden, der sich in den Wasserreserven verbreitet hatte. Ob das Gegenmittel nur aufgrund der Zeitreisen und deren indirekte Auswirkungen auf die Umwelt des Planeten entstanden ist oder natürliche Ursachen hat, ist unklar.

Wichtige Systeme der Destiny wurden mit einem Code gesperrt. Der Grund dafür ist unklar. Auch können einige Planeten nicht angewählt werden, obwohl sie in Reichweite liegen. Zugriff auf die Systeme erhält man nur vom Kontrollstuhl aus, die Crew ging aber davon aus, dass sein Benutzen tödlich für die Menschen ist. Nachdem man den Stuhl so modifiziert hatte das keine Lebensgefahr mehr von ihm ausging setzte sich Nicholas Rush in ihn hinein. In meint Rush, dass der Code zwar geknackt wurde, die vollständige Kontrolle über das Schiff hat man aber nur vom Kontrollstuhl aus, welcher nach Franklins Verschwinden aus ungeklärten Gründen nicht mehr genutzt wurde.

Antrieb

Die Destiny verfügt über einen FTL-Antrieb, mit dem sie sich mit Überlichtgeschwindigkeit (FTL = faster than light, dt. schneller als das Licht) fortbewegen kann. Der Antrieb der Destiny besteht aus 16 Komponenten, jedoch ist einer dieser Komponenten defekt und detoniert später, wodurch die Effizienz des Antriebs erhöht werden kann. Bei der Beschleunigung treten optische Effekte auf, die die Crew farblich verzerren. Während sich die Destiny schneller als Lichtgeschwindigkeit bewegt, wird sie von einem blauen Schleier umgeben. Die Destiny beendet den Überlichtflug, sobald ihr Stargate aktiviert wird, damit sich das Wurmloch aufbauen kann. Das Kommunikationsgerät der Antiker wird bei der Aktivierung bzw. bei der Deaktivierung des FTL-Antriebs gestört, sodass die Verbindung kurzzeitig zusammenbricht und die Personen für einen Moment in ihre eigenen Körper zurückkehren. Der Antrieb muss immer mindestens vier Stunden laufen, ansonsten gibt es Schäden am Antrieb.

Des Weiteren verfügt das Antikerschiff noch über einen Sublichtantrieb und über Bremsdüsen.

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Die Destiny lädt ihre Energiereserven auf

Energieversorgung

Die Destiny benutzt Sterne als Energiequelle, indem sie in die Atmosphäre des Sterns eintaucht. Es ist unklar, wie genau sie die Energie umwandelt, jedoch ist anzunehmen, dass Objekte an der Unterseite der Destiny, die beim Eintreten in den Stern ausgefahren werden, mit der Energiegewinnung zu tun haben. Aufgrund des großen Alters der Destiny beträgt ihre Speicherkapazität für Energie nur noch etwa 40 % des ursprünglichen Wertes. Auch sind ein Großteil der Energieleitungen, die im Raumschiff verlaufen, beschädigt. Die dadurch betroffenen Systeme können nur dann gefahrenlos betrieben werden, wenn ihre Energieleitungen repariert oder von defekten Leitungen isoliert werden.

Verteidigungssysteme

Ein gelblicher Schutzschild schützt die Destiny vor äußeren Einwirkungen. Seine Stärke ist von der vorhandenen Energie abhängig, wodurch Luft durch vom Schutzschild abgeschottete Bereiche entweichen konnte, nachdem mehr Energie für die von den Menschen aktivierten Systeme benötigt wurde. Der Schutzschild ist auch während des FTL-Fluges aktiviert, da ansonsten das Raumschiff zerstört werden würde.

Mehrere Energiegeschütze auf der oberen Hülle der Destiny bilden das Waffensystem der Destiny. Aufgrund von beschädigten Energieleitungen sind nach einigen Reparaturen nur etwa 40 % des Waffensystems gefahrenlos einsetzbar. Die Hauptwaffe befindet sich an der Unterseite am Bug der Destiny und wird zur Benutzung aus dem Rumpf herausgefahren. Sie wurde bisher bei einer Gelegenheit benutzt und sorgte bereits nach einigen abgegebenen Schüssen zu einer Überladung des Waffensystems, die das Raumschiff hätte zerstören können. Das Waffensystem bezieht seine Energie aus der gleichen Quelle wie der Schutzschild, sodass während eines Gefechtes der Schutzschild bei gleichzeitigem Waffeneinsatz schnell an Widerstandskraft verliert. Es ist unklar, ob dies auch eine Folge der beschädigten Energieleitungen ist oder ob es auch schon vorher der Fall war.

Stargate

Das Stargate der Destiny

Das Destiny-Stargate ist ein Stargate der ersten Generation.

Repositorium

Das Repositorium wurde 2009 gefunden. Dieses Repositorium dient der Weitergabe der eingespeicherten Daten an ein menschliches Bewusstsein.

Rohstoffwiederverwertung

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Das Luftaufbereitungssystem

Mehrere CO2-Filter filtern die Luft und spalten das CO2 darin auf. Die Filter waren kurz nach dem Eintreffen der Menschen nicht mehr funktionsfähig, da die Filter mit einem alkalischen Rückstand der eigentlichen filternden Substanzen gefüllt waren. Sie konnten wieder funktionstüchtig gemacht werden, nachdem auf einem von der Destiny ausgewählten Planeten eine geeignete Filtersubstanz, Kalkstein, gefunden werden konnte.

Es wird vermutet, dass die Destiny Sauerstoff mittels Elektrolyse von Wasser gewinnt.

Ein Abwasserrecyclingsystem auf der Destiny bereitet Abwässer auf.

Aufladeteller

Ein kleiner Tisch an Bord kann entleerte Energiespeicher in elektrischen Geräten wieder mit Energie aufladen.

Reparaturroboter

Die automatische Reparatureinheit sorgt für die Instandhaltung des Schiffes. Man fand sie in einer Kiste. Sie wurde genutzt, um das defekte FTL-Antriebsaggregat zu entfernen. Für diesen Einsatz benötigte sie drei Wochen.